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Kritiken

Rheinpfalz 02.12.03

DER VERZWEIFELTE TODES KAMPF DER TREUE

Fulminanter Auftakt der dritten Mannheimer Mozartwoche: Adam Fischer dirigiert Jens-Daniel Herzogs ”Cosi fan tutte”-Inszenierung

VON UNSEREM REDAKTEUR FRANK POMMER

... Ferrando und Guglielmo lassen sich auf die unwürdige Wette mit Don Alfonso ein, dem jedes Mittel recht ist, die beiden Frauen der Untreue zu überführen. Gerade in dieser Figur zeigt sich die Stärke von Herzogs Regie. Denn dass Winfried Sakai die Partie sehr ausdrucksstark, mit kultivierter Stimme bewältigt, konnte man vielleicht noch erwarten. Nicht aber, dass er in Herzogs Personenführung einen so diabolischen Charakter aus Don Alfonso macht, der mit grausam-perverser Lust die Demütigung der beiden Frauen herbeiführt. Dies ist die eine Ebene der Mannheimer Produktion .

Rhein-Neckar-Zeitung 02.12.03

Eine heitere Beziehungskomödie

Bejubelt: Mozarts "Cosi fan tutte" in Jens-Daniel Herzogs Regie im Mannheimer Nationaltheater

Von Matthias Roth

... Winfried Sakais Don Alfonso überzeugte durch profund geführte, nicht übertriebene Klangfülle und klaren, sprachlichen Duktus.

Der Teufel auf Erden

Grabbe-Oper von Detlev Glanert in Mannheim aufgeführt

... Dem 13-fachen Mörder Freiherr von Mordax gibt der Bassist Winfried Sakai ein darstellerisch wie stimmlich gleichermaßen eindrucksvolles Profil.

© Fränkische Nachrichten – 16.04.2003

 

Les Troyens

Bravourös gemeistertes Mammutprojekt

Von Thomas Tillmann / Fotos von Hans Jörg Michel

... Winfried Sakai ist ein vokal wie szenisch ungemein präsenter Panthée mit wilder Stimme.

© 2003 - Online Musik Magazin

Auf den Marmorklippen von Battistelli in Mannheim uraufgeführt

Unter Adam Fischers energischem Dirigat ...

Die Theatertruppe “La Fura dels Baus” ...

Der beschützende Hirte Belovar ist in der Interpretation von Winfried Sakai  die zentrale Gestalt des Abends, mit einer vokalen Aura, die auf der Feindseite ein starkes Pendant bräuchte ...Basses Grundgewalt: Winfried Sakai als Belovar,  jenseits der Marmorklippen (hinter ihm Thomas Berau als Bruder Minor). Foto:  Hans Jörg Michel

Michael Herrschel, nmz 2002/04 | Seite 37 /51. Jahrgang | April /Oper & Konzert
 

Dem heiteren Komponisten die gebührende Ehre erwiesen

Lortzing-Operngala in der Aschaffenburger Stadthalle ...

Es musizierten der von Stefan Claas einstudierte Kammerchor Ars Antiqua Aschaffenburg sowie das Collegium Musicum unter der musikalischen Gesamtleitung von Josef Zilch. Unter den Solisten hinterließ der Bassist Winfried Sakai den stärksten Eindruck. Mit Biss und Schmackes ging er an seine Rollen heran, gestaltete sie mit pfiffigem Humor und einem fülligen Stimmmaterial. So bei den »Fünftausend Talern«, die den Baculus im »Wildschütz« zu einem »hochberühmten Mann« machen, oder bei der Chorprobe im »Zar und Zimmermann«, wo er mit lieblicher Grazie und geballter Kraft, heftig gestikulierend, den widerspenstigen Chor mit Mühe im Zaum zuhalten versucht, damit die demutsvollen Schmeicheleien zur Begrüßung des hohen Gastes auch wirklich ankommen. Oder, wenn er als aufgeblasener Amtsfatzke und Bürgermeister Van Bett in einer komisch-witzigen Glanzrolle mit Recht rauschenden Sonderapplaus des begeisterten Auditoriums einheimst.

Gerhard Pfaff  - Main-Echo

Kultur - Sonntag, 01.07.2001 23:52

Mannheimer Morgen - 7.11.2000 zum Mannheimer "Ring"

Auch Alberich ist in der "Götterdämmerung" nur noch ein Schemen seiner selbst, wo er doch im Rheingold in Saft und Kraft steht. Winfried Sakai, der nun auch den jungen Schwarzalben übernommen hat, macht diese Entwicklung überaus deutlich, wobei der Partie sein ausgreifender (...) Bass famos entgegenkommt. Der "Rheingold"-Alberich ist bei Sakai groß in seiner Wut, auch im Schmerz über die Demütigung des räuberischen Wotan. Und in der "Götterdämmerung rafft sich der Greis noch einmal auf, um sich Hagen, dem Sohn als patriarchalische Autorität einzubrennen - so erhält Mannheims "Ring" einen zusätzlichen Bogen.

Mannheimer Morgen - 5.03.2001

OPER: "Hoffmanns Erzählungen" im Nationaltheater Mannheim

Durchweg erfreulich die Männerriege. Winfried Sakai sang mit nachtschwarzem Bass durchaus glaubwürdig die vier Bösewichter...